Logopädie

Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Bereichen:

  • Früherkennung
  • Prävention
  • Diagnostik
  • Beratung
  • Therapie
  • Förderung
  • Vorträgen: in Schulen, Kindergärten, Hebammenpraxen …

Möchten Sie für sich, Ihre/n Partner/in oder Ihr Kind logopädische Therapie, so wenden Sie sich bitte zunächst an einen Arzt / eine Ärztin Ihres Vertrauens. Dort können Sie ihr Anliegen in einem Gespräch erörtern. Entweder wird Ihr Arzt / Ihre Ärztin Sie weiter verweisen oder Sie erhalten bei ausreichender medizinischer Indikation eine Heilmittelverordnung.

Sollte diese ausreichende medizinische Indikation nicht bestehen, rufen Sie uns bitte an, um die Sätze für Diagnostik und Beratung, für Präventionsarbeit oder Förderung in allen genannten Bereichen zu erfahren.

Wir behandeln Sie, Ihr Kind oder Ihre Angehörigen bei:
  • Sprechstörungen
  • Sprachstörungen
  • Stimmstörungen
  • Schluckstörungen
  • Myofunktionellen Störungen
  • Kommunikativen Störungen
  • Hörstörungen
  • Entwicklungsbedingter Legasthenie
  • Hörwahrnehmungsstörungen

Unser Ziel ist

die Früherkennung, Wiederherstellung, Erweiterung oder Kompensation der beeinträchtigten kommunikativen Funktionen und Fähigkeiten in Einzeltherapie oder Gruppentherapie.


Zunächst wird beim Erstkontakt nach einer ausführlichen Anamnese eine logopädische Diagnostik durchgeführt.

Die Diagnostik umfasst alle genannten Therapiebereiche einschließlich der
  • Testungen zur Hörwahrnehmung
  • Früherkennung einer Legasthenie

Eine Therapieeinheit beträgt in der Regel 45 Minuten. In Einzelfällen sind auch Einheiten von 30 Minuten oder 60 Minuten sinnvoll.

Die wöchentliche Therapiefrequenz ist von verschiedenen Faktoren abhängig und kann zwischen 1x - 5 x pro Woche liegen.

Die Elternberatung / Angehörigenberatung ist ein wichtiger Bestandteil logopädischer Therapie und erfolgt in regelmäßigen Abständen. Sie hat folgende Ziele:
  • Besprechung der diagnostischen Ergebnisse
  • Individuelle Erarbeitung von Möglichkeiten zur Unterstützung im häuslichen Rahmen, in Kindergarten und Schule
  • Austauschen von Beobachtungen
  • Die Therapie größtmöglich transparent werden zu lassen
  • Wege häuslicher Förderung zu erarbeiten
  • Notwendige Rückmeldungen hinsichtlich der Übertragung erarbeiteter Ziele in den Alltag zu erhalten
  • Lernen auch im Alltag zu optimieren
  • Raum zu geben für Fragen

Aufgrund des entwicklungsorientierten Ansatzes wird auch mit Säuglingen und Kleinkindern gearbeitet.

Durch unsere ganzheitliche Sichtweise beziehen wir uns in unserem therapeutischen Blick nicht nur auf die vorliegenden Symptome. Ein wichtiges Anliegen ist uns, die Gesamtpersönlichkeit des Menschen zu sehen und zu berücksichtigen, auf den Fähigkeiten des einzelnen Menschen aufzubauen und diese zu erweitern. Das heißt, dass wir nicht nur am Defizit =Symptomen arbeiten, sondern die individuellen Stärken für die Therapie nutzen. Das kann z.B. bedeuten, Stärken im Lernen heraus¬zuarbeiten, um diese im Alltag optimal nutzen zu können.

Wir beziehen in die Diagnostik, Therapie und Beratung Themen wie Lernverhalten, Umgang mit Hausaufgaben und kommunikativ - sprachliches Verhalten mit ein.


Neueste wissenschaftliche Studien haben folgendes für die Behandlung Relevantes ergeben:

Die Therapie sollte früh beginnen,
  • da Lernprozesse nicht nur zur Abspeicherung von Informationen führen, sondern gleichzeitig zur Strukturierung des noch unfertigen Gehirns von später ausbaufähigen Fertigkeiten.

Deshalb ist die Konzentration auf den Vorschul- und Grundschulbereich besonders wichtig.
  • da schlechte Schulnoten durch mangelhafte Sprachentwicklung bedingt sein können.
Wissenschaftler haben im Zuge der zweiten Pisa-Studie über eigene Studien in hessischen Kindergärten herausgefunden, dass die beeinträchtigte Sprachentwicklung von Vierjährigen die Kinder in ihrer Entwicklung noch zu Schulzeiten stark behindert.